Vital-Camp nennt vier Chalet-Modelle für Schneelastzone 3
Vier Chalets von Vital-Camp sollen für Schneelastzone 3 geeignet sein – ob sie aufgestellt werden können, bleibt standortabhängig.
18.10.2026 ·
2 Min. Lesezeit

Symbolbild (KI-generiert)
Vital-Camp Living bietet nach eigenen Angaben vier Chalet-Serienmodelle für Standorte in der Schneelastzone 3 an. Der Hersteller nennt dafür die Modelle Canada, Belgien, Belgien XL und Allgäu. Ihre Dach- und Wandkonstruktionen seien für die entsprechenden Belastungen ausgelegt. Eine Zusage für die Umsetzung auf einem bestimmten Grundstück ist damit allerdings nicht verbunden.
Vier Modelle zwischen 18 und 50 Quadratmetern
Das Chalet Canada hat laut Modellübersicht eine Fläche von 46 Quadratmetern und verfügt dem Anbieter zufolge über eine verstärkte Dachkonstruktion. Das Chalet Belgien ist mit 44 Quadratmetern etwas kleiner. Bei diesem Modell hebt der Hersteller eine auf den Lastabtrag abgestimmte Dachgeometrie hervor.
Die Variante Belgien XL bietet 50 Quadratmeter. Vorgesehen sind bis zu zwei Schlafräume, ein offener Wohnbereich und ein Badezimmer. Das Chalet Allgäu ist mit 18 Quadratmetern das kleinste der vier genannten Serienhäuser. Vital-Camp beschreibt es als Unterkunft für die Ferienvermietung mit robusten, pflegeleichten Oberflächen.
Holzständerwerk soll hohe Lasten aufnehmen
Für seine Konstruktionen setzt das Unternehmen auf ein massives Holzständerwerk. Nach Herstellerangaben sind die Holzkonstruktionen für Lasten von bis zu 430 Kilogramm je Quadratmeter berechnet. Welche Anforderungen im einzelnen Bauvorhaben gelten, muss dennoch gesondert geklärt werden.
Die Bezeichnung „winterfest“ allein beantwortet die Frage nach der Tragfähigkeit nicht. Wärmedämmung und die Fähigkeit einer Konstruktion, Schneelasten aufzunehmen, sind unterschiedliche Aspekte. Für die Planung eines kleinen Hauses in einer schneereichen Region ist deshalb nicht nur die Ausstattung, sondern auch die statische Auslegung relevant.
Grundstück und Statik bleiben einzeln zu prüfen
Vital-Camp weist ausdrücklich darauf hin, dass auch bei den vier genannten Modellen eine standortbezogene Prüfung notwendig ist. Zunächst muss feststehen, ob das gewünschte Haus auf dem Grundstück überhaupt errichtet beziehungsweise aufgestellt werden darf. Anschließend sind die örtlichen baurechtlichen Vorgaben, die Schneelast und die benötigten Unterlagen für das Vorhaben zu klären.
Eigene Statiker stellt das Unternehmen nach eigener Auskunft nicht. Erforderliche statische Prüfungen und Unterlagen müssen qualifizierte Fachleute oder Fachbüros übernehmen. Bei Bedarf kann Vital-Camp dafür Kontakte aus seinem Netzwerk vermitteln.
Quelle:

Symbolbild (KI-generiert)
Vital-Camp Living bietet nach eigenen Angaben vier Chalet-Serienmodelle für Standorte in der Schneelastzone 3 an. Der Hersteller nennt dafür die Modelle Canada, Belgien, Belgien XL und Allgäu. Ihre Dach- und Wandkonstruktionen seien für die entsprechenden Belastungen ausgelegt. Eine Zusage für die Umsetzung auf einem bestimmten Grundstück ist damit allerdings nicht verbunden.
Vier Modelle zwischen 18 und 50 Quadratmetern
Das Chalet Canada hat laut Modellübersicht eine Fläche von 46 Quadratmetern und verfügt dem Anbieter zufolge über eine verstärkte Dachkonstruktion. Das Chalet Belgien ist mit 44 Quadratmetern etwas kleiner. Bei diesem Modell hebt der Hersteller eine auf den Lastabtrag abgestimmte Dachgeometrie hervor.
Die Variante Belgien XL bietet 50 Quadratmeter. Vorgesehen sind bis zu zwei Schlafräume, ein offener Wohnbereich und ein Badezimmer. Das Chalet Allgäu ist mit 18 Quadratmetern das kleinste der vier genannten Serienhäuser. Vital-Camp beschreibt es als Unterkunft für die Ferienvermietung mit robusten, pflegeleichten Oberflächen.
Holzständerwerk soll hohe Lasten aufnehmen
Für seine Konstruktionen setzt das Unternehmen auf ein massives Holzständerwerk. Nach Herstellerangaben sind die Holzkonstruktionen für Lasten von bis zu 430 Kilogramm je Quadratmeter berechnet. Welche Anforderungen im einzelnen Bauvorhaben gelten, muss dennoch gesondert geklärt werden.
Die Bezeichnung „winterfest“ allein beantwortet die Frage nach der Tragfähigkeit nicht. Wärmedämmung und die Fähigkeit einer Konstruktion, Schneelasten aufzunehmen, sind unterschiedliche Aspekte. Für die Planung eines kleinen Hauses in einer schneereichen Region ist deshalb nicht nur die Ausstattung, sondern auch die statische Auslegung relevant.
Grundstück und Statik bleiben einzeln zu prüfen
Vital-Camp weist ausdrücklich darauf hin, dass auch bei den vier genannten Modellen eine standortbezogene Prüfung notwendig ist. Zunächst muss feststehen, ob das gewünschte Haus auf dem Grundstück überhaupt errichtet beziehungsweise aufgestellt werden darf. Anschließend sind die örtlichen baurechtlichen Vorgaben, die Schneelast und die benötigten Unterlagen für das Vorhaben zu klären.
Eigene Statiker stellt das Unternehmen nach eigener Auskunft nicht. Erforderliche statische Prüfungen und Unterlagen müssen qualifizierte Fachleute oder Fachbüros übernehmen. Bei Bedarf kann Vital-Camp dafür Kontakte aus seinem Netzwerk vermitteln.
Quelle:
